Wichtigste Fakten auf einen Blick
Viele von uns haben wahrscheinlich von einer Krankheit namens Hashimoto gehört. Einige Menschen verbinden diese Krankheit möglicherweise mit der Schilddrüse. Aber nur wenige sind sich bewusst, was Hashimoto wirklich ist. Es ist eine autoimmune Krankheit, die hauptsächlich Frauen betrifft. Der Körper zerstört seine eigenen Zellen. Die Ursachen von Hashimoto wurden noch nicht gründlich erforscht. Trotzdem verursacht diese Krankheit bei vielen Menschen Beschwerden, mit denen sie leben müssen. Es gibt jedoch Medikamente, die die Behandlung von Hashimoto unterstützen. Es ist auch notwendig, eine Diät zu befolgen, die die Therapie unterstützt. Erfahren Sie, was Hashimoto wirklich ist.
Welche Merkmale hat die Hashimoto-Erkrankung?
Hashimoto gilt als die häufigste Ursache für Schilddrüsenentzündungen und zählt zu den häufigsten Gründen für die Vergrößerung der Schilddrüse, auch bekannt als Struma. Es handelt sich um eine chronische Systemerkrankung, die zu den Autoimmunerkrankungen gehört. Das bedeutet, dass der menschliche Körper beginnt, gegen sich selbst zu kämpfen, was schrittweise zu Schäden führt. Das Immunsystem, das bei gesunden Menschen Viren, Bakterien und andere Fremdstoffe bekämpft, ist bei Hashimoto-Patienten gestört und greift die eigenen Zellen an. Interessanterweise tritt die Hashimoto-Erkrankung deutlich häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Die Gründe für diese Unterschiede sind jedoch noch nicht vollständig geklärt.
Faktoren, die zur Entstehung von Hashimoto führen
Die genauen Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis sind noch nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich spielen genetische Veranlagung und übermäßiger Stress eine entscheidende Rolle. Zudem können virale Infektionen die Entstehung begünstigen. Immer häufiger wird angenommen, dass unerkannte und unbehandelte Allergien zu Autoimmunreaktionen führen können. Weitere Risikofaktoren sind psychische Erkrankungen, Alter und Geschlecht. Besonders gefährdet sind Frauen im Alter von 45 bis 60 Jahren.
Die Symptome von Hashimoto
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Erkrankung, und die während ihres Verlaufs auftretenden Veränderungen sind leider irreversibel. Leider sind die ersten Anzeichen der Krankheit nicht besonders auffällig. Häufig wird die Diagnose erst durch zufällige Untersuchungen gestellt. Auch Betroffene können anhaltende Erschöpfung, Schwäche und eine allgemeine Abgeschlagenheit verspüren. Hinzu kommen oft körperliche und psychische Beeinträchtigungen, die zu starken Muskelbeschwerden führen können.
Diagnose der Hashimoto-Thyreoiditis
Aufgrund der systemischen Natur der Hashimoto-Thyreoiditis müssen bei der Diagnose alle beobachteten Symptome berücksichtigt werden. Bei Verdacht auf diese Erkrankung sind verschiedene Untersuchungen erforderlich, darunter die Bestimmung des TSH-Werts, der im Normalbereich von 0,27–4,2 µIU/ml liegt, die Analyse des freien Triiodthyronins (fT3) mit einem Referenzwert von 1,5–4,0 ng/l sowie der Thyroxin (fT4) mit einem Normalwert von 8–20 ng/l. Zudem sind eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und die Bestimmung der Antikörper Anti-TPO und Anti-TG notwendig. Diese Untersuchungen sind essenziell für die vorläufige Diagnose. Bei Verdacht auf Schilddrüsenunterfunktion wird der Arzt in der Regel eine Blutuntersuchung anordnen, um die Schilddrüsenhormone und Antikörper zu überprüfen. Entscheidend für die Diagnose ist der Besuch beim Arzt, der für die abschließende Diagnose verantwortlich ist.
Wie behandelt man die Hashimoto-Erkrankung effektiv?
Die Therapie der Schilddrüsenunterfunktion erfordert die kontinuierliche Einnahme von Thyroxin. Die Dosierung des Medikaments sollte mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. Die Medikamentendosierung kann je nach Alter und Gesundheitszustand des Patienten variieren. Besonders zu beachten sind Kinder, Jugendliche und schwangere Frauen, da die Dosierung unterschiedlich sein kann. Die Dosierung und Art des Medikaments sollten individuell für jeden Patienten festgelegt werden. Bei fehlender Behandlung können Kinder unter anderem eine geistige Behinderung entwickeln. Wenn ein Patient mit einer Hashimoto-Diagnose keine Behandlung durchführt, können schwerwiegende Komplikationen wie erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht, sogar Adipositas und Herzprobleme auftreten. Auch psychische Symptome wie Angst, Unruhe, starke Stimmungsschwankungen sowie eine deutliche Verringerung der körperlichen und geistigen Aktivität können auftreten.
Ernährung bei Hashimoto
Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil sind essenziell für die Gesundheit. Bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und den individuellen Kalorienbedarf zu berücksichtigen. Bei Übergewicht sollte ein negativer Energiehaushalt angestrebt werden. Die Ernährungsempfehlungen basieren auf den Richtlinien des Instituts für Ernährung und Lebensmittel. Glutenfreie Ernährung ist nur bei nachgewiesener Zöliakie sinnvoll. Besonders wichtig sind Jod, Selen, Zink, B-Vitamine, Vitamin A, D, Omega-3-Fettsäuren und Eisen. Sojaprodukte, Milchprodukte und goitrogenhaltige Lebensmittel (z. B. Kohlgemüse) sollten reduziert werden. Ballaststoffe und hochwertige Proteine sind vorteilhaft. Vor Ernährungsumstellungen sollte immer ein Arzt konsultiert werden.