Säurestörungen sind eine Erkrankung des Verdauungssystems, die aufgrund ihrer charakteristischen Symptome zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führen kann. Viele Menschen suchen in dieser Situation nach Antworten in rezeptfreien Medikamenten, aber eine bessere und gesündere Lösung ist die Anpassung der Ernährung und des Lebensstils. Wie kann man Mahlzeiten zubereiten, um das Auftreten der oben genannten Symptome zu verhindern? Welche Produkte können die Symptome verschlimmern und welche lindern? Was sollte bei der Auswahl der Zutaten und der Zubereitung von Mahlzeiten berücksichtigt werden?
Magenübersäuerung – Definition und Anzeichen
Magenübersäuerung, umgangssprachlich als Übersäuerung bezeichnet, ist eine Störung des Verdauungssystems, bei der übermäßig Magensaft produziert wird. Der Hauptbestandteil ist Salzsäure, die durch ihre Eigenschaften die korrekte Verdauung ermöglicht, indem sie Pepsin aktiviert – ein Enzym, das Proteine abbaut. Im Magen werden auch Substanzen gebildet, die die Salzsäure neutralisieren. Damit das Verdauungssystem einwandfrei funktioniert, muss ein Gleichgewicht zwischen diesen Stoffen und der Magensäure bestehen. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann es zu einer übermäßigen Produktion von Salzsäure kommen, was sich meist durch Sodbrennen und ein Brennen hinter dem Brustbein äußert. Betroffene klagen oft über Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden und sogar Erbrechen.
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