Allmählich zunehmende, anfangs kaum erkennbare Symptome der Verschlimmerung von Gelbflecken verursachen Probleme für viele erwachsene Patienten. Obwohl die Krankheit hauptsächlich Menschen betrifft, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kann sie auch bei den Jüngsten auftreten, was zum Verlust des Sehvermögens und letztlich zu einer allgemeinen Verringerung der Lebensqualität führt.
Degeneration des gelben Flecks
Obwohl diese Erkrankung in der Praxis deutlich häufiger bei Frauen auftritt, insbesondere im Erwachsenenalter, kann eine Variante – die idiopathische poliploidale Choroidopathie – bereits in jüngeren Jahren auftreten, was zu einer Verschlechterung der Sehschärfe und manchmal sogar zu vollständiger Erblindung führen kann. Klinisch werden zwei Formen der AMD unterschieden: die trockene (nicht-vasculäre) und die feuchte (exsudative, vasculäre) Form. Während die exsudative Form seltener auftritt – nur bei 10–20% der Betroffenen – ist sie in 88% der Fälle die Hauptursache für Erblindung.
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