Es wird geschätzt, dass derzeit in Polen ungefähr 4,7% der Kinder an atopischer Dermatitis leiden. In Europa sind fast 16% der Kinder von AZS betroffen. Statistiken in Polen zeigen, dass die Zahl der Patienten innerhalb von fast 10 Jahren fast verdoppelt wurde, von 6,1% im Jahr 2000 auf 11,1% im Jahr 2009 (basierend auf Studien in Lodz). Diese Daten sind äußerst besorgniserregend und weisen auf die Notwendigkeit hin, Informationsmaßnahmen für die Eltern von Kindern mit AZS und Erwachsenen einzuführen, die ihnen im Alltag mit der Krankheit helfen. Ein wichtiger Aspekt, der den Zustand der Haut und die Lebensqualität der Patienten beeinflusst, ist eine geeignete Ernährung.
Was versteht man unter atopischer Dermatitis?
Atopische Dermatitis, auch Ekzem oder atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische Hauterkrankung mit genetischer Veranlagung, die durch eine übermäßige Immunreaktion des Körpers verursacht wird. Die Symptome umfassen trockene, raue Haut, die oft schuppig und gerötet ist. Starker Juckreiz führt zu Kratzen, was den Zustand verschlimmert. Bei einigen Betroffenen verschwinden die Symptome in der Pubertät, während andere lebenslang mit der Krankheit kämpfen. AZS erhöht das Risiko für Asthma, allergische Rhinitis und chronische Bindehautentzündung. Die Erkrankung tritt häufig bei Kindern auf, die auf geringe Mengen von Allergenen überempfindlich reagieren. Zusätzlich führen Störungen in der Ceramidproduktion, Dysfunktion der Talgdrüsen und Filaggrinmangel zur Entstehung atopischer Ekzeme. Kinder mit Ekzemen leiden häufiger unter Nahrungsmittelallergien und Überempfindlichkeit gegenüber Lebensmittelzusatzstoffen. Studien zeigen, dass eine Ernährung, die reich an verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und raffinierten Ölen ist, aber arm an Gemüse und Obst, die Entstehung und Verschlimmerung von AZS begünstigt.
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