Key Takeaways
For parents, their children's health is of utmost importance. The time when children start pre-school, learning to use the toilet or bed on their own, is particularly challenging for the little ones. Like adults, children experience stress, nervousness, and shame, but they express it differently than adults. One of the common issues caused by stress, negative experiences, or unhealthy diet are constipations. How do you deal with this phenomenon?
Schwierigkeiten bei der Stuhlentleerung bei Kindern
Schwierigkeiten bei der selbstständigen Stuhlentleerung von Kindern sind ein häufiger Grund für Arztbesuche. Funktionsstörungen des Verdauungssystems, darunter Verstopfung, betreffen etwa 0,3 bis 8% der Kinder. Besonders häufig treten diese Probleme während der Toilettentraining-Phase oder bei Umgebungswechseln wie dem Schulbeginn auf. Studien zeigen, dass Jungen öfter an Verstopfung leiden als Mädchen. Verstopfung definiert sich als erschwerte Stuhlentleerung, die seltener als alle drei Tage auftritt, oft begleitet von Bauchschmerzen, Blähungen und Appetitlosigkeit. Chronische Verstopfung liegt vor, wenn die Symptome mindestens einen Monat bei Kindern unter vier Jahren oder zwei Monate bei älteren Kindern anhalten. In 90% der Fälle sind die Verstopfungen funktioneller Natur, also nicht durch Stoffwechsel-, anatomische oder neurologische Erkrankungen bedingt. Ursachen sind oft unausgewogene Ernährung, Angst vor dem Stuhlgang, zu frühe Einführung von Kuhmilch, psychische Störungen, Bewegungsmangel oder die Einnahme bestimmter Medikamente.
Therapie von Verstopfung bei Kindern – Behandlungsmethoden
Die Therapie von Verstopfung bei Kindern erfordert einen systematischen Ansatz, da das Problem oft wiederkehrt. Die Behandlung kann Monate oder sogar Jahre dauern, daher ist ein frühzeitiger Therapiebeginn notwendig, um die Ansammlung von Kotmassen im Darm und die Schwächung der Aftermuskulatur zu verhindern. Wie bei Erwachsenen basiert die Behandlung auf Ernährungsumstellungen, regelmäßigen Stuhlentleerungen und körperlicher Aktivität, sowie bei Bedarf auf Abführmitteln. Studien, darunter die von Kuśmierek und Kollegen, bestätigen, dass Kinder mit Verstopfung zu wenig Ballaststoffe zu sich nehmen. Der erste Schritt besteht darin, den Darm von angesammelten Kotmassen zu befreien und anschließend die Ernährung anzupassen. Empfohlen wird eine ballaststoffreiche Ernährung mit ausreichend Flüssigkeit, um die Stuhlentleerung zu erleichtern. Wichtig ist auch die Steigerung der körperlichen Aktivität und die Reduzierung von Bewegungsmangel. In manchen Fällen werden Abführmittel wie Laktulose oder Makrogole eingesetzt. Probiotika verbessern die Darmperistaltik nicht, fördern jedoch das Darmmikrobiom. Bei psychogenen Verstopfungen ist psychologische Unterstützung erforderlich.
Effektive Hausmittel gegen Verstopfung bei Kindern
Die Behandlung von Verstopfung bei Kindern zu Hause sollte sich auf die Aufnahme von ballaststoffreichen Lebensmitteln, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung konzentrieren. Gemeinsames Backen mit Vollkornmehl, Getreidesalate und bunte Gemüsesnacks können helfen. Ein einfaches Hausmittel ist Pflaumensaft: Getrocknete Pflaumen werden am Nachmittag mit kochendem Wasser übergossen und über Nacht eingeweicht. Am nächsten Morgen werden sie zu einem dicken Saft püriert. Zusätzlich kann eine sanfte Bauchmassage die Verdauung anregen. Eltern sollten zudem auf das psychische Wohlbefinden des Kindes beim Toilettengang achten.