Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen – das sind nur einige der grundlegenden Symptome, die während der Wechseljahre auftreten. Menopause ist ein physiologischer Prozess, den jede Frau durchmachen muss. Der Zeitpunkt, zu dem dieser Prozess beginnt, hängt von genetischen und umweltbedingten Faktoren ab, sowie von Lebensstil, durchgeführten Operationen oder Hormontherapien. Gibt es Möglichkeiten, die belastenden Symptome zu lindern?
Hormonelle Umstellungsprozesse im weiblichen Organismus: Vom 30. Lebensjahr bis zur Menopause
Die Wechseljahre, die typischerweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auftreten, markieren eine Phase, in der die körperlichen Anzeichen hormoneller Umstellungen besonders intensiv wahrgenommen werden. Dennoch setzen die ersten, oft unmerklichen Veränderungen im Hormonhaushalt bereits deutlich früher ein — nämlich ab dem 30. Lebensjahr. Die Konzentrationen der geschlechtsrelevanten Hormone Östrogen und Progesteron beginnen allmählich, aber stetig abzusinken, um dann gegen Ende des fünften Lebensjahrzehnts einen deutlichen Einbruch zu erleben. Eine direkte Folge dieser Entwicklung ist das gehäufte Auftreten anovulatorischer Zyklen, was die Fruchtbarkeit verringert, wobei eine Schwangerschaft theoretisch bis zum vollständigen Abschluss der menopausalen Übergangsphase möglich bleibt. Bemerkenswerterweise können Frauen mit einem überdurchschnittlich hohen Körperfettanteil (jenseits des physiologischen Normbereichs) längere Zeiträume regelmäßiger Menstruation sowie ein stabileres allgemeines Wohlbefinden aufweisen. Dies lässt sich auf die Fähigkeit des Fettgewebes zurückführen, Östrogene zu produzieren, wodurch der hormonelle Mangel teilweise ausgeglichen wird und bestimmte Wechseljahresbeschwerden hinausgezögert werden können.
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