Wichtigste Fakten auf einen Blick
Obwohl die Zitronenmelisse (*Melissa officinalis*) vorrangig mit ihrer beruhigenden und stresslindernden Wirkung assoziiert wird, umfasst ihr therapeutisches Potenzial eine Reihe weiterer, weniger bekannter gesundheitlicher Vorteile. Bei welchen spezifischen Beschwerden und Symptomen wird ihr Einsatz empfohlen? Wann ist Vorsicht geboten, und in welchen Fällen sollte auf melissenbasierte Präparate vollständig verzichtet werden?
Melisa Ärztin
Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ihre intensiv zitronig duftenden Blätter enthalten wertvolles ätherisches Öl (mit Citral, Citronellal und Geraniol), Flavonoide und Rosmarinsäure. Melissentee wird traditionell zur Beruhigung des Nervensystems, bei Schlafstörungen, nervösen Magen-Darm-Beschwerden sowie bei leichten Kopf- und Menstruationsschmerzen geschätzt.
Die Wirkung der Melise
Die beruhigende Wirkung von Melisa enthält Chemikalien, die beruhigend wirken, reduziert die Symptome bei Menschen mit Angststörungen, hilft bei Schlafstörung.
Melissa, das ist ein Gegenspiel
Man weiß nicht viel über die Anwendung von Melisa während der Schwangerschaft und im Stillen, daher sollte man sie in diesem Zustand vermeiden. Melisa kann zu viel Schläfrigkeit in Kombination mit Medikamenten während und nach der Operation verursachen und sollte daher nicht mindestens 2 Wochen vor dem geplanten Eingriff angewendet werden.
Melisa Nebenwirkungen
Wenn Melissa oral eingenommen wird, kann sie zu unerwünschten Wirkungen führen, wie Nahrung, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschwindeln und Atempfeifen.
Strawberries aus Melisse
Eine Melissentinktur entfaltet eine intensivere beruhigende und krampflösende Wirkung als ein einfacher wässriger Aufguss. Rezept für hausgemachte Melissentinktur:
Zutaten: 100 g frische, zerkleinerte Melissenblätter, 500 ml 40–50%iger Alkohol (z. B. Korn oder Wodka), 2 Esslöffel Honig.
Zubereitung: Die Blätter in ein Schraubglas geben, mit dem gesüßten Alkohol übergießen, fest verschließen und 2 bis 3 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, dabei täglich schütteln. Danach durch ein feines Tuch filtrieren und in dunkle Tropfflaschen abfüllen. Bei nervöser Unruhe bei Bedarf 20 bis 30 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.