Verstopfungen gehören zu den am weitesten verbreiteten Problemen in Bezug auf die Funktionsfähigkeit des Verdauungssystems. Epidemiologische Daten zeigen, dass durchschnittlich jeder achte Pole unter chronischen Verstopfungen leidet. Es handelt sich dabei nicht um eigenständige Krankheitseinheiten, sondern oft um Symptome verschiedener chronischer Erkrankungen und sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Verringerung der Lebensqualität. Eine Verbesserung der Ernährung und eine Anpassung des Lebensstils können erheblich dazu beitragen, dieses Problem schnell zu lösen.
Verstopfung: Definition, Symptome und diagnostische Kriterien nach medizinischen Standards (Römische Kriterien IV)
Obwohl Verstopfung auf verschiedene Weisen definiert werden kann, ist die subjektive Wahrnehmung des Patienten bezüglich Veränderungen in der Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhlgangs von entscheidender Bedeutung. Aus medizinischer Sicht liegt eine Verstopfung vor, wenn die Darmentleerung seltener als dreimal pro Woche erfolgt, mit übermäßigem Pressen einhergeht, der Stuhl hart und klumpig ist und der Patient das Gefühl einer unvollständigen Entleerung hat. Da diese Definition konventionell ist, ist es wichtig, eine mögliche Abnahme der Stuhlfrequenz sowie das Auftreten neuer, besorgniserregender Symptome zu überwachen. Zur Standardisierung der Diagnose funktioneller Verstopfung wurden detaillierte Richtlinien entwickelt – die sogenannten Römischen Kriterien IV –, die präzise die Bedingungen für die Erkennung dieser Störung festlegen.
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