Umweltbedingte chronische Krankheiten sind nicht-infektiöse Erkrankungen, die weltweit vorkommen und als Epidemie des 21. Jahrhunderts bekannt sind. Sie sind nicht durch Infektionen verursacht, sondern durch den Fortschritt und die Veränderungen in der Umwelt. Stress, niedrige körperliche Aktivität oder das schnelle Lebenstempo sind nur einige der Faktoren, die zu umweltbedingten chronischen Krankheiten führen. Ihrer Entwicklung kann durch Modifikation bestimmter Gewohnheiten und Einführung einiger Lebensstiländerungen vorgebeugt werden.
Zivilisationsbedingte Erkrankungen – Bedeutung
Zivilisationsbedingte Krankheiten, auch als soziale Krankheiten oder Lebensstilkrankheiten bekannt, sind nicht-ansteckende Krankheiten, die sich schnell ausbreiten. Sie sind global verbreitet und treten sowohl in hoch entwickelten als auch in Entwicklungsländern auf. Sie stellen eine große Herausforderung für die Medizin dar, da ihr Auftreten in den meisten Fällen mit langwieriger Behandlung verbunden ist und zu Behinderungen und sogar zum Tod führen kann. Es wird geschätzt, dass zivilisationsbedingte Krankheiten für über 80% der vorzeitigen Todesfälle verantwortlich sind (A. Lipińska-Ojrzanowska et al., 2019).
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