Lebensweise, die dem Körper schadet, unzureichende Mahlzeiten, Mangel an körperlicher Aktivität und anhaltender Stress sind Elemente, die die Fruchtbarkeit bei Männern beeinträchtigen. Dennoch sind diese Faktoren veränderbar, was bedeutet, dass sie verbessert werden können. Die Aufnahme von wertvollen Lebensmitteln in den täglichen Speiseplan und die Begrenzung von Lebensmitteln, die für den Körper ungünstig sind, können die Chancen auf Nachkommen erheblich verbessern.
Einfluss von Fettsäuren auf die männliche Fruchtbarkeit: Ernährungsphysiologische Determinanten und klinische Implikationen
Unter Berücksichtigung der grundlegenden Nährstoffkomponenten, die für die männliche Fortpflanzungsfähigkeit von zentraler Bedeutung sind, kommt den Nahrungsfetten eine entscheidende Rolle zu – sowohl in Bezug auf ihre qualitative Zusammensetzung als auch auf ihre quantitative Präsenz in der täglichen Ernährung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen eindeutig, dass ein übermäßiger Konsum gesättigter Fettsäuren sowie *trans*-Fettsäuren (die häufig in Produkten wie rotem Fleisch, Innereien, fettreichen tierischen Erzeugnissen, *Fast-Food*-Gerichten, gehärteten industriellen Margarinen, zuckerhaltigen Süßwaren und Feinbackwaren vorkommen) mit einer signifikanten Verschlechterung der Fruchtbarkeitsparameter und einer Beeinträchtigung der Spermienqualität einhergeht. Eine in der Fachliteratur häufig zitierte klinische Studie, die 2013 unter der Leitung von T.K. Jensen durchgeführt wurde, zeigte auf, dass Probanden, deren Ernährung einen Anteil gesättigter Fettsäuren von mindestens 15 % des gesamten täglichen Energiebedarfs aufwies, statistisch signifikante Verschlechterungen zentraler Spermaparameter aufwiesen – darunter eine reduzierte Spermienkonzentration im Ejakulat sowie eine verringerte Gesamtzahl der Spermien. Darüber hinaus begünstigt die chronische Aufnahme großer Mengen gesättigter Fette die Entwicklung einer Hypercholesterinämie, also eines pathologisch erhöhten Cholesterinspiegels im Blut, was wiederum negative Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit hat: Es werden eine verminderte Spermienmotilität, eine Zunahme morphologischer Anomalien in der Spermienstruktur sowie eine Reduzierung des Ejakulatvolumens beobachtet. Im Gegensatz dazu üben einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – insbesondere Vertreter der Omega-3-Familie – einen positiven Einfluss auf die reproduktive Gesundheit aus. Vergleichende Studien, deren Ergebnisse 2010 unter der Federführung von M.R. Safarinejad veröffentlicht wurden, belegten, dass fruchtbare Männer signifikant höhere Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren sowohl im Blutplasma als auch in den Spermienstrukturen aufwiesen im Vergleich zu Patienten mit diagnostizierter Infertilität. Vor diesem Hintergrund sollte eine rational gestaltete Ernährung den regelmäßigen Verzehr hochwertiger Quellen essenzieller ungesättigter Fettsäuren (EUF) vorsehen, zu denen vor allem fettreiche Meeresfische (wie Lachs, Makrele, Sardinen), native pflanzliche Öle (Lein- und Rapsöl), Leinsamen sowie Walnüsse zählen, die reich an Alpha-Linolensäure (ALA) sind.
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