Blutarmut wird immer häufiger als Erkrankung erkannt. Gründe dafür sind unter anderem unsere Essgewohnheiten, Stress, Fast Food und mangelnde körperliche Aktivität, die zu Unregelmäßigkeiten im Körper führen können. Eine dieser Unregelmäßigkeiten ist Anämie. Derzeit wird geschätzt, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung einen niedrigeren Hämoglobinspiegel aufweist. Frauen sind deutlich häufiger von dieser Erkrankung betroffen als Männer. Wie können die Symptome erkannt und wie kann die Krankheit behandelt werden? Was genau ist Anämie? Erfahren Sie, welche Veränderungen in Ihrem Lebensstil dazu beitragen können, dieser Krankheit vorzubeugen. Handelt es sich um eine einzige Krankheit oder vielleicht um eine Gruppe von Krankheiten?
Anämie im Detail: Definition, Ursachen und pathophysiologische Zusammenhänge einer Blutarmut
Anämie bezeichnet einen klinisch relevanten Mangelzustand, bei dem die Hämoglobinkonzentration im Blut unter die alters-, geschlechts- und physiologiestatusabhängigen Normwerte absinkt (z. B. während der Schwangerschaft oder bei intensivem körperlichem Training). Diese Reduktion beeinträchtigt die Fähigkeit der roten Blutkörperchen, Sauerstoffmoleküle von der Lunge zu peripheren Gewebezellen zu transportieren, was letztlich zu einer systemischen Hypoxie führt. Daraus resultieren Stoffwechselstörungen, die auf zellulärer Ebene durch unzureichende Oxidationsprozesse und gestörten Energiestoffwechsel charakterisiert sind.
Sie haben begonnen, einen PRO-Artikel zu lesen
Sie können das erste Kapitel lesen. Um den gesamten Artikel zu lesen und alle Inhalte freizuschalten, wechseln Sie zum PRO-Konto.