Parkinson-Erkrankung ist eine chronische fortschreitende Störung, die das Nervensystem betrifft, vor allem im Bereich der sogenannten schwarzen Substanz und des extrapyramidalen Systems. Die schwarze Substanz und das extrapyramidale System sind für die Entwicklung und Steuerung automatischer, unbewusster Bewegungen verantwortlich, wie zum Beispiel das Aufrechterhalten des Gleichgewichts und der richtigen Körperhaltung sowie sie beeinflussen die Fließfähigkeit und den Verlauf bewusster Bewegungen. Der Hauptnachteil des Zerfalls von Neuronen in dieser Region ist ein Mangel am Neurotransmitter Dopamin, was zu einer Störung der Übertragung von Signalen zwischen den Gehirnzellen führt.
Das sind die Symptome von Parkinson-Krankheit
Die Symptome beziehen sich hauptsächlich auf das Bewegungssystem. Der Kranke geht und bewegt sich langsam (Bradykinesie), rutscht mit den Beinen, beugt sich vorwärts (Propulsie), seine Haltung ist instabil, das Risiko eines Sturzes hoch, die Muskeln der Gliedmaßen und des Fleisches sind steif, tritt unfrei, die Gesichtsauswirkung wird schwach (Mask-Anscheinung), das Sprechen ist unklar und das Schreiben wird allmählich schwach, bis es unlesbar wird (Micrographie).
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