Ocimum basilicum, auch als Basilikum bekannt, ist eine weit verbreitete und bekannt Pflanze, vor allem in der Gastronomie. Sie dient hauptsächlich dazu, unseren Speisen und Getränken charakteristische Geschmacksrichtungen und Aromen zu verleihen. Sie ist auch ein grundlegender Bestandteil einiger Gerichte wie Pesto-Sauce. Basilikum ist ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Küche. Es kann sowohl zu süßen als auch herzhaften Speisen hinzugefügt werden. Nur wenige Menschen wissen, dass diese Pflanze nicht nur köstlich ist, sondern auch viele wertvolle medizinische Eigenschaften besitzt.
Echter Basilikum und seine kultivierten Varietäten – botanische Merkmale und chemische Zusammensetzung
Echter Basilikum (*Ocimum basilicum*) ist eine einjährige Pflanze, die ausschließlich unter kultivierten Bedingungen gedeiht und in freier Natur nicht anzutreffen ist. In den polnischen Anbauregionen haben sich insbesondere folgende Sorten etabliert: Grünbasilikum (mit typisch grünen Blättern), Rotbasilikum (mit tiefvioletter Blattfärbung), Griechisches Basilikum (kleinblättrig und aromatisch intensiv), Zimtbasilikum (mit würzig-süßlichem Geschmacksprofil) sowie Zitronenbasilikum (mit ausgeprägter fruchtig-zitrusartiger Note). Die geschmacklichen Unterschiede zwischen den Varietäten lassen sich auf die qualitative und quantitative Variabilität der enthaltenen ätherischen Öle zurückführen. Der charakteristisch süßlich-nelkenartige Duft geht auf Eugenol zurück – einen chemischen Wirkstoff, der ebenfalls in den Blütenknospen des Gewürznelkenbaums (*Syzygium aromaticum*) vorkommt. Die zitronigen Aromakomponenten hingegen sind auf das Vorhandensein von Citral und Limonen attribuierbar. In der kulinarischen Systematik wird Basilikum – gemeinsam mit Rosmarin (*Rosmarinus officinalis*), Thymian (*Thymus vulgaris*), Salbei (*Salvia officinalis*), Pfefferminze (*Mentha × piperita*), Garten-Bohnenkraut (*Satureja hortensis*), Oregano (*Origanum vulgare*) und Majoran (*Origanum majorana*) – der Gruppe der "Provenzalischen Kräuter" zugeordnet. Neben den flüchtigen Aromastoffen enthalten die Blätter des Basilikums zudem polyphenolische Verbindungen (einschließlich Gerbstoffe), Mineralstoffe sowie Vitamine. Pro 100 Gramm frischer Blattmasse lassen sich folgende Nährwertangaben quantifizieren: 264 Mikrogramm Retinol (Vitamin A), 3142 Mikrogramm β-Carotin, 414,8 Mikrogramm Phyllochinon (Vitamin K1), 18 Milligramm Ascorbinsäure (Vitamin C), Spuren an B-Vitaminen, 177 Milligramm Kalzium, 3,17 Milligramm Eisen, 64 Milligramm Magnesium und 1,148 Milligramm Mangan.
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