Osteoporose ist eine Störung, die einen Verlust von Knochengewebe verursacht und zu einem erhöhten Risiko von Frakturen führen kann. Diese Störung betrifft ungefähr 22,1% der Frauen und 6,6% der Männer über 50 Jahre. Aufgrund des Fehlens von Symptomen über einen längeren Zeitraum wird sie als stiller Knochendieb bezeichnet, was zu Schwierigkeiten bei ihrer Erkennung führt. Wenn die Knochen bereits geschwächt sind, können Brüche auftreten, die häufig durch kleinere Verletzungen verursacht werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, geeignete vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um das Auftreten von Osteoporose zu verhindern.
Osteoporose: Charakterisierung, Prädispositionen und diagnostische Verfahren der skelettalen Stoffwechselstörung
Bei der Osteoporose handelt es sich um eine chronisch-metabolische Skeletterkrankung, die durch eine progressive Verschlechterung der Knochenmikroarchitektur gekennzeichnet ist und somit die Frakturanfälligkeit deutlich erhöht. Epidemiologische Daten zeigen, dass etwa 30 Prozent der Frauen nach Eintritt der Menopause betroffen sind, was maßgeblich auf den östrogenmangelbedingten Rückgang dieser für den Knochenstoffwechsel essenziellen Hormone zurückzuführen ist. Das initiale Stadium dieser Pathologie, medizinisch als Osteopenie bezeichnet, manifestiert sich durch eine messbare, jedoch oft klinisch stumme Reduktion der Knochendichte um durchschnittlich 1 bis 2,5 Prozent gegenüber den altersentsprechenden Normwerten.
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