Sowohl der professionelle als auch der Amateursport erfordert vom Körper viel mehr Anstrengung als die durchschnittliche tägliche Aktivität. Regelmäßige und intensive Trainings wirken sich nicht nur auf das Muskel- und Kreislaufsystem aus, sondern auch auf die biochemischen und hämatologischen Parameter, die standardmäßig in Laboruntersuchungen bewertet werden. Sehr körperlich aktive Personen können Abweichungen von den angenommenen Referenznormen bei vielen Indikatoren aufweisen, aber dies bedeutet nicht immer eine Krankheit. Um die bei Sportlern auftretenden Abweichungen korrekt zu interpretieren, muss man die physiologischen Anpassungen verstehen, die im Körper als Reaktion auf körperliche Aktivität stattfinden.
Standardisierte Labordiagnostik im Leistungssport zur Bewertung von Fitness und physiologischer Anpassung
Die kontinuierliche Bewertung biochemischer Indikatoren sowie des Blutbildes bildet einen zentralen Baustein präventivmedizinischer Maßnahmen im Sportbereich und ermöglicht zugleich eine präzise Analyse der körperlichen Reaktionen auf intensive Trainingsbelastungen und körperliche Anstrengung. Zu den routinemäßig empfohlenen Basisuntersuchungen für aktiv trainierende Sportler zählen folgende Parameter:
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