Mangelernährung kann durch viele verschiedene Ursachen verursacht werden, darunter Anorexie, Krebs oder Erkrankungen, die mit Störungen der Verdauung und Absorption verbunden sind. Mangelernährung ist ein Zustand, der sowohl für die Gesundheit als auch für das Leben eine Gefahr darstellt, daher erscheint es als logischer Ansatz, schnell Energie bereitzustellen, um den Körper zu stärken. Es stellt sich jedoch heraus, dass ein Körper, der zuvor in einem Zustand von quantitativen und qualitativen Mängeln war, möglicherweise nicht auf die plötzliche Aufnahme einer großen Anzahl von Kalorien vorbereitet ist, was zu einer Reihe unerwünschter Auswirkungen führen kann, die allgemein als Wiederernährungssyndrom bekannt sind.
Refeeding syndrome: Pathogenetic mechanisms and associated clinical complications
Refeeding syndrome (RS) constitutes a complex constellation of metabolic and electrolyte derangements that emerge in response to the sudden or gradual reinstatement of nutritional intake in individuals suffering from chronic malnutrition. The phenomenon was first systematically documented in the post-World War II era, when formerly incarcerated prisoners of war exhibited abrupt and severe deterioration in health—including fatal outcomes—following the introduction of a high-calorie diet, as originally reported by Schnitker, Mattman, and Bliss in 1951. While hypophosphatemia (a pathologically low serum phosphate concentration) serves as the syndrome’s hallmark diagnostic feature, RS also encompasses a broader spectrum of potentially life-threatening electrolyte imbalances that may precipitate severe cardiovascular, neurological, hematological, and pulmonary complications, as substantiated by the findings of Friedli et al. in their 2017 study.
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