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Happiness lies in our own hands, in the way our perception of control impacts our lives

Tim Klein

Tim Klein

2026-03-19
5 min. read
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Happiness lies in our own hands, in the way our perception of control impacts our lives
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Talents, hard work, and faith in our abilities? What influences success in our lives? Some people go through life like a tornado and reap great benefits, while others stagnate, repeating „I just have bad luck“. All this depends on the individual's sense of control. Is it a matter of happiness or favorable circumstances? Find out what personal sense of control is and how it impacts our actions and handling of various aspects of our lives.

Was bedeutet das subjektive Empfinden von Einflussnahme auf die Realität?

Der Begriff "Kontrollüberzeugung" entstand in den 1960er-Jahren im Kontext der sozialkognitiven Lerntheorie des US-amerikanischen Psychologen Julian Rotter. Im Mittelpunkt seiner Forschung stand die Frage, wie Individuen durch vielfältige soziale Erfahrungen unterschiedliche Verhaltensmuster erwerben und verinnerlichen. Vereinfacht ausgedrückt besagt seine Theorie, dass Menschen bestimmte Verhaltensweisen dann beibehalten oder erwerben, wenn sie erkennen, dass diese zu erwünschten Ergebnissen führen. Umgekehrt lernen sie, Handlungen zu meiden, die negative Konsequenzen nach sich ziehen. Ein zentrales Element dieses theoretischen Rahmens ist die Fähigkeit des Menschen, auf Grundlage vorheriger Erfahrungen Erwartungen bezüglich der Wirksamkeit des eigenen Handelns zu entwickeln – etwa die Annahme, dass intensives Sprachenlernen zu einer erfolgreichen Prüfungsleistung führt. Solche Prognosen basieren auf früher gemachten, positiven Erfahrungen und stärken das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit unter ähnlichen Bedingungen. Die subjektive Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit als Reaktion auf eine bestimmte Handlung definiert somit das Kontrollgefühl in einer gegebenen Situation.

Genese und determinierende Faktoren der Kontrollüberzeugung: vom Abhängigkeitsgefühl zur autonomen Selbstwirksamkeit im Entwicklungsprozess

Weshalb übernehmen manche Individuen aktiv die Verantwortung für ihr eigenes Schicksal, während andere systematisch externe Faktoren – sei es das Schicksal, Pech oder andere Personen – für ihre Misserfolge verantwortlich machen? Wie in der Psychologie häufig der Fall, liegen die Ursprünge dieser divergierenden Haltungen in der frühen Kindheit begründet. Die Ausprägung des Kontrollorts (engl. *locus of control*) entwickelt sich schrittweise ab den ersten Lebensjahren, wobei seine endgültige Manifestation von einem komplexen Zusammenspiel multipler Faktoren abhängt – darunter vor allem die elterlichen Erziehungsmuster sowie die schrittweise Förderung von Selbstständigkeitskompetenzen. Die Bedeutung dieser Determinanten variiert dabei signifikant in Abhängigkeit von der jeweiligen Entwicklungsphase des Kindes, was diesen Prozess zu einem außerordentlich vielschichtigen und dynamischen Phänomen macht.
Tim Klein

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