Is This Really the Delboeuf Illusion or Does Plate Size Truly Matter?
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The persistent problems of epidemiology necessitate a constant search for their causes and solutions. The two opposing problems of the modern Western world - obesity and anorexia - require further knowledge and development of more effective treatments. It turns out that in both cases, seemingly insignificant environmental factors can have a significant impact on the way we eat and the amount of food we consume. To such seemingly insignificant factors belong m.a. color and size of dishes. How do these factors affect our brain? Can the right size of a plate be a crucial factor in treatment and prevention?
Die Illusion von Delboeuf
Um zu versuchen, einige der Mechanismen zu erklären, die unsere Ernährungsentscheidungen beherrschen, lassen Sie uns auf das Jahr 1865 zurückgehen, als Delbouf eine Beobachtung machte. Er hat gezeigt, dass es eine visuelle Illusion gibt, die mit der Wahrnehmung der Dimensionen von Kreisen verbunden ist.
Gibt es überhaupt eine wirksame Methode, um der Delboeuf-Illusion bei der Einschätzung von Portionsgrößen zu entgehen?
Zwei zentrale Faktoren beeinflussen unsere Wahrnehmung von Portionsgrößen maßgeblich: der Kontrastmechanismus sowie das Phänomen der Ähnlichkeit. Der Kontrast zwischen den Rändern der eigentlichen Nahrungsportion und den Begrenzungen des Tellers verstärkt die Wirkung der genannten optischen Täuschung erheblich. Eine strategische Maßnahme zur Reduzierung dieses Effekts besteht darin, Geschirr zu verwenden, das keine deutlich markierten Ränder aufweist – etwa solche ohne dunkle Umrandung, die die Konturen zusätzlich betont. Der Ähnlichkeitseffekt, der ebenfalls die Schärfe der Gefäßgrenzen verringert, funktioniert nach einem vergleichbaren Prinzip. Wenn anstelle einer schwarzen Tischdecke, die Form und Ausmaße eines weißen Tellers deutlich hervorhebt, eine Abdeckung in neutralerer Farbgebung – beispielsweise in Weiß – gewählt wird, verschwimmen die Grenzen des Geschirrs in gewissem Maße, was eine unverfälschte Größenwahrnehmung der Portion ermöglicht. Darüber hinaus ermöglicht eine bewusste Konzentration auf den Essvorgang eine unbewusste Kalibrierung der verzehrten Nahrungsmenge. Nicht ohne Grund betonen Experten die Bedeutung des Essens in einer förderlichen, ruhigen Umgebung, frei von ablenkenden Reizen. Obwohl es den Anschein haben mag, dass die Menge der verzehrten Nahrung allein vom eigenen Willen abhängt, sollten kognitive Faktoren wie die genannten optischen Täuschungen nicht außer Acht gelassen werden. Um das Risiko einer fehlerhaften Einschätzung der Portionsgröße zu minimieren, ist es ratsam, Speisen mit voller Aufmerksamkeit und in konzentrierter Atmosphäre anzurichten sowie das Tischgeschirr sorgfältig auszuwählen. Zudem sollte bedacht werden, dass selbst ein geringer, aber regelmäßiger Kalorienüberschuss langfristig zu einer schrittweisen Gewichtszunahme beitragen kann.
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