Wein als Kraftquelle - Entdecken Sie seine Vorteile
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Rotwein gilt als raffiniertes Getränk, das in Ländern wie Frankreich und Spanien am höchsten geschätzt wird. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass die Einwohner dieser Regionen die niedrigste Sterblichkeitsrate aufgrund von Herzkrankheiten weltweit aufweisen. Ist es wahr, dass Wein solch bedeutende Eigenschaften besitzt?
Charakteristische Eigenschaften von Rotwein
Viel wird über die gesundheitlichen Vorteile von Rotwein gesprochen, insbesondere im Zusammenhang mit der Prävention von Erkrankungen des Kreislaufsystems. Die in Rotwein enthaltenen Antioxidantien schützen nicht nur das genetische Material, sondern bekämpfen auch die freien Radikale, insbesondere diejenigen, die zur Entstehung von Koronarerkrankungen beitragen. Das stärkste Antioxidans, das in Rotwein enthalten ist, ist Resveratrol, das auch in anderen Organismen vorkommt, aber in deutlich geringerer Menge. Neben der Entgiftung des Körpers ist es auch verantwortlich für die Reduktion des Risikos von Osteoporose und die Steigerung der Prozesse der Fettverbrennung. Es gibt auch Informationen, dass es die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin erhöht und den Blutzuckerspiegel reguliert. Weitere Bestandteile des Weins, die einen signifikanten Einfluss auf das Kreislaufsystem haben, sind Acetylsalicylsäure und Quercetin. Die erste der genannten Substanzen ist verantwortlich für die Verdünnung des Blutes, was das Risiko von Atherosklerose und Thrombosen verringert. Quercetin hingegen ist ein starkes Antioxidans wie Resveratrol. Es hat antialergische und entzündungshemmende Eigenschaften und reduziert die Aktivität von Hyaluronidase, einem Enzym, das die Ausbreitung von krankheitserregenden Mikroorganismen im Körper fördert. Man darf auch nicht das Potassium vergessen, eines der grundlegenden Elemente, die für die korrekte Funktion des Herzens sorgen. Der Mangel dieses Elements führt zu einer Verengung des Herzmuskels und einer Schwächung der Muskeln und des gesamten Körpers. Es ist auch ein Aktivator vieler Enzyme und beeinflusst die Erregungsleitung im Nervensystem. Rotwein hat auch eine positive Wirkung auf das Verdauungssystem. Der Verzehr während einer Mahlzeit verbessert die Durchblutung des gesamten Verdauungssystems und regt den Körper zur erhöhten Produktion von Speichel und Verdauungsenzymen an. Dies ist dank der in Wein enthaltenen Tannine möglich. Die Zimtsäure hingegen reduziert die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Gallensteinen durch die Stimulation der Gallenproduktion und die Steigerung der Verdauungsprozesse. Es ist auch erwähnenswert, dass Rotwein bei der Bekämpfung von Infektionen wirksam ist. Während des Fermentationsprozesses, der ein unverzichtbarer Bestandteil der Herstellung dieses Getränks ist, werden eine große Anzahl von Polyphenolen freigesetzt, über die Sie ausführlicher in meinem vorherigen Artikel lesen können.
Energiemenge und Nährstoffzusammensetzung
Eine Standardportion (100 g) Rotwein liefert 85 kcal. Sie enthält 127 mg Kalium, 12 mg Magnesium, 8 mg Calcium und 4 mg Natrium. Darüber hinaus ist Rotwein reich an zahlreichen anderen gesundheitsfördernden Substanzen wie dem bereits erwähnten Resveratrol, Quercetin und Säuren.
Wie sollte man Rotwein angemessen zu sich nehmen?
Um die Vorteile von Rotwein optimal zu nutzen, sollte man ihn vernünftig konsumieren. Eine Portion dieses Getränks pro Tag sollte nicht mehr als 2 Gläser betragen. Auch mögliche unerwünschte Wirkungen, die bei übermäßigem Verzehr auftreten können, sollten nicht ignoriert werden. Eine Überdosierung dieses Produkts kann zu Störungen der Funktion von Bauchspeicheldrüse und Leber führen sowie die Aufnahme von Vitamin D beeinträchtigen, was langfristig zu Osteoporose führen kann. Schwangere Frauen und stillende Mütter sollten keinen Rotwein konsumieren. Darüber hinaus ist dieses Produkt nicht für Personen mit Allergien, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Leber- und Pankreaserkrankungen sowie Migräne geeignet.
Wein und Gesundheitszustand - Meinungen
Im Jahr 2009 führten A. Szymczak und Kollegen eine Übersichtsarbeit über Erkrankungen durch, bei denen der Konsum von Rotwein eine signifikante Rolle spielt. Sie berücksichtigten in ihrer Studie viele Krankheiten (z.B. Pankreatitis, Leberverfettung, Krebserkrankungen), jedoch wurde nur in einem Fall (Magenkrebs) die Anwendung von Rotwein anerkannt. Die Forscher betonten, dass Alkoholkonsum ein Krebsfaktor ist, wobei hier von übermäßigem und unkontrolliertem Konsum die Rede ist. A. Kopeć und Kollegen veröffentlichten im Jahr 2011 ein Review, das die gesundheitlichen Vorteile von Resveratrol darlegt. Der Artikel enthält auch interessante Informationen über dieses Antioxidans, einschließlich seiner Wirksamkeit bei neurodegenerativen Erkrankungen und einigen infektiösen Erkrankungen (Herpes, Magenschleimhautentzündung).
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