Bewegungsumfang - Flexibilität und Stabilität
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Es ist üblich, Menschen zu begegnen, die vor und nach dem Training den größten Teil ihrer Muskeln dehnen. Personen, die nicht über umfangreiche Kenntnisse im Bereich des Trainings verfügen, sind nicht in der Lage, den geeigneten Bewegungsbereich auszuwählen, und die Begriffe Flexibilität und Stabilität sind ihnen fremd.
Die Bedeutung der Körperstabilität aufrechtzuerhalten
Normalerweise schenken wir der Stabilisierung in unseren täglichen Aktivitäten keine Aufmerksamkeit. Es ist ein automatischer Prozess. Viele Sportler denken nicht daran, die tiefen Muskeln bewusst zu aktivieren, um Stabilität aufrechtzuerhalten. Die gesamte Konzentration liegt auf dem Gewicht, der Menge an Arbeit in einem bestimmten Trainingszyklus, der Zeit, der Anzahl der Wiederholungen oder der Muskelgruppe. Wenn die Bewegung unbewusst ausgeführt wird, können einige Mängel festgestellt werden. Am wichtigsten beim Erlernen funktioneller Muster sind die richtige Atmung und das bewusste Aufrechterhalten der Haltung. Trainer geben ihren Schützlingen oft Anweisungen wie Bauch anspannen, Nabel zum Rücken richten, Rücken gerade machen. Es sind unzureichende Anweisungen - nur ein kleiner Teil der Trainierenden kann den Atem bewusst kontrollieren. Die Zwerchfellatmung ist sehr wichtig bei der Stabilisierung des Lendenabschnitts. Diese Fähigkeit ist nicht nur beim Krafttraining nützlich. Solche Aktivitäten wie Gehen, Heben oder Tragen schwerer Gegenstände ohne stabilen Lendenabschnitt können zu Verletzungen führen. Es lohnt sich, Zeit für das Erlernen der Stabilisierung aufzuwenden. Diese Fähigkeit wird zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen, wird dazu beitragen, Rückenschmerzen zu lindern und die Entwicklung schlechter biomechanischer Gewohnheiten verhindern.
Gibt es Situationen, in denen der Bewegungsbereich nicht erweitert werden sollte?
Ältere Menschen können Einschränkungen wie Kalzifizierung oder Gelenkverschleiß erfahren, in diesem Fall sollte der Bewegungsumfang nicht erweitert werden, sondern Kraft in den aktuellen Bereichen aufgebaut werden. Dies kann auch bei jungen Menschen oder denjenigen in den 30er bis 40er Jahren der Fall sein, bei denen ebenfalls Gelenkverschleiß beobachtet werden kann. Im Kontext der Gelenkigkeit spielt die Körperstruktur eine große Rolle. Begrenzende Faktoren können Knochenstruktur, Erfahrung und Art des Trainings, Verletzungen, Überdehnung der Gelenkkapsel oder neuromuskuläre Koordination sein. Wenn das Ziel darin besteht, die Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk zu erhöhen, aber trotz wiederholter Trainingseinheiten kein Erfolg erzielt werden kann, kann dies mit anatomischen Einschränkungen oder spezifischen Eigenschaften zusammenhängen. Jeder Mensch benötigt einen angemessenen Bewegungsumfang im Ellbogengelenk, um beispielsweise Gegenstände greifen zu können, und in den Kniescheiben und Sprunggelenken, um sich effektiv bewegen zu können.
Praktisches Training - Entwicklung von Fähigkeiten und Körperbewusstsein
Heutzutage erfreut sich das sogenannte praktische Training großer Beliebtheit, das darauf abzielt, verschiedene körperliche Fähigkeiten zu entwickeln und das Körperbewusstsein zu steigern. Die Menschen assoziieren oft diesen Trainingsstil mit verschiedenen Entwicklungsübungen, darunter solche, die darauf abzielen, tägliche Bewegungen zu verbessern und die motorische Leistungsfähigkeit zu verbessern. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit peripherem Training verwendet, das andere Annahmen und Ziele hat. Ziele des praktischen Trainings sind die Entwicklung von Bewegungsfähigkeiten, Körperbewusstsein, Verbesserung der motorischen Funktionen und Koordination von Bewegungen. Die Praktikabilität des Trainings hängt von der Technik der Übungen, dem Grad ihrer Fortschritts, der Anzahl der Wiederholungen sowie dem körperlichen und geistigen Zustand der trainierenden Person ab.
Praktische Umsetzung des Ansatzes 'Gelenk für Gelenk' nach Gray Cook
Gemäß dem 'Joint by joint approach'-Konzept von Gray Cook sollten die Gelenke im menschlichen Körper abwechselnd beweglich und stabil sein. Dies ist notwendig, um in voller Bewegungsfreiheit zu arbeiten und gleichzeitig die am stärksten belasteten Stellen zu schützen. In den letzten Jahrzehnten hat sich ein neues Konzept 'leakage vs linkage' entwickelt, wonach jedes Gelenk zunächst beweglich und erst dann stabil sein sollte.
Zusammenfassung
Es ist wichtig zu bedenken, dass jeder Organismus einzigartig ist und eine individuelle Struktur hat. Es macht keinen Sinn, nach einer perfekten Bewegungsmuster zu streben. Was für eine Person das Maximum an möglichen Bewegungen ist, kann für eine andere Person nicht ausreichend sein. Bei der Erstellung eines Trainingsplans sollten wir uns auf geeignete Mobilisierungsübungen konzentrieren, die auf das Erreichen eines bestimmten Ziels abzielen.
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