Fettgewebe übernimmt weitaus komplexere Aufgaben als lediglich die Speicherung überschüssiger Kalorien oder die Regulierung der Körpertemperatur. Es handelt sich um ein hochdynamisches Organ mit ausgeprägter metabolischer und endokriner Aktivität, das eine Vielzahl bioaktiver Moleküle – darunter Adipokine, Zytokine und Steroidhormone – produziert und freisetzt, welche die systemische Homöostase auf vielfältige Weise steuern. Leider ist Fettgewebe, ähnlich wie andere anatomische Strukturen, anfällig für pathologische Veränderungen, wobei die **Lipodystrophie** eine besonders relevante klinische Entität darstellt: eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch eine abnorme Verteilung oder einen Verlust von Fettgewebe gekennzeichnet sind und schwerwiegende metabolische sowie hormonelle Dysregulationen nach sich ziehen.
Lipodystrophie
Lipodystrophie ist eine Gruppe von seltenen Erkrankungen, bei denen unterhauter Fettstoffverlust einhergeht, mit endokrine und metabolische Erkrankungsstörungen verbunden ist: Insulin Proportion, Hyperinsulmus, Glucose-Intoleranz oder Typ-2-Diabetes. Sie können sich auf den ganzen Körper auswirken oder auf bestimmte Teile des Körpers beschränken. Fettverlust kann in Verbindung mit einer pathologischen Verlagerung von Fettstoffen in andere Körperteile auftreten.
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