Der nahende Herbst und Winter bringen eine Reihe von Wetterveränderungen mit sich, die sich auf unsere Gesundheit auswirken können. Niedrigere Temperaturen, kürzere Tage und weniger Sonnenlicht können das Risiko von Infektionen erhöhen. Es ist daher wichtig, auf seine Gesundheit zu achten, um eine Erkältung zu vermeiden und den Körper auf die bevorstehende Herbst- und Winterperiode vorzubereiten.
Die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Bewegung für die Stärkung der Immunabwehr – eine wissenschaftliche Analyse und praktische Empfehlungen
Ein Mangel an körperlicher Aktivität oder deren vollständige Abwesenheit stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen dar, darunter arteriosklerotische Gefäßveränderungen, insulinresistenter Diabetes mellitus Typ 2 sowie affektive Störungen depressiver Natur. Systematisch ausgeübte Bewegung erfüllt nicht nur eine präventive Funktion gegenüber diesen Krankheitsbildern, sondern entfaltet darüber hinaus eine vielschichtige, positive Wirkung auf die Effizienz des Immunsystems. Die zugrundeliegenden Mechanismen umfassen: (1) die Optimierung der Aktivität natürlicher Killerzellen (NK-Zellen), deren zytotoxische Fähigkeiten die Eliminierung pathologischer Zellen – wie etwa tumoröser oder von Pathogenen befallener Zellen – ermöglichen (Studien von Weyh, Krüger und Strasser, 2020); (2) die Modulation entzündlicher Reaktionen durch Reduktion proinflammatorischer Zytokine und Monozyten bei gleichzeitigem Anstieg regulatorischer T-Lymphozyten, was zu einer verbesserten Abwehr gegen diverse Mikroorganismen führt (Analyse von Gleeson et al., 2011); (3) die Gegenwirkung gegen das Phänomen der Immunsuppression, also einer verminderten Reaktivität des Immunsystems auf Antigene (Untersuchung von Romeo et al., 2010). Es ist jedoch entscheidend zu betonen, dass übermäßig intensive Trainingsbelastungen kontraproduktiv wirken können – nämlich zu einer Schwächung der immunologischen Barrieren führen, wie Beobachtungen an 100 jungen Männern (75 American-Football-Spielern und 25 Kontrollpersonen) zeigten, bei denen während eines 12-monatigen, erschöpfenden Trainingsprogramms eine erhöhte Inzidenz von Infektionen der oberen Atemwege festgestellt wurde (Fahlman & Engels, 2005). Im Gegensatz dazu reduzierte moderate Aktivität (z. B. 45 Minuten täglich an fünf Tagen pro Woche) bei 115 postmenopausalen Frauen die Häufigkeit von Erkältungskrankheiten von 48 % auf 30 % im Vergleich zu einer Gruppe, die ausschließlich Dehnungsübungen durchführte (Studie von Chubak et al., 2006).
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