"Unzureichende Hautfeuchtigkeit ist das Ergebnis einer unzureichenden Ernährung des Körpers oder Schwierigkeiten bei der Wasserrückhaltung im Körper, aber vor allem ist es ein Symptom vieler Beschwerden. Wir dürfen nicht vergessen, dass dies ein sehr häufiges Problem bei älteren Menschen ist, bei denen die Regulierung der Wasserwirtschaft verschlechtert wird. Es lohnt sich, auf alle Veränderungen in unserem Körper zu achten, auch die äußeren. Dieses Symptom kann etwas lästig sein und seine Beseitigung ist nicht immer einfach. Lesen Sie den Artikel und erfahren Sie mehr über diesen Zustand und natürliche Methoden zur Linderung trockener Haut!"
Ausgetrocknete Haut unter den Augen, im Gesicht, an den Händen und Füßen – Ursachen, Symptome und Folgen von Xerosis
Die Haut fungiert als eine essentielle Schutzbarriere, die den Organismus vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Luftverschmutzung, toxischen Substanzen und chemischen Reizstoffen abschirmt. Dennoch ist ihre Filterfähigkeit begrenzt: Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 15–20 Mikrometern dringen durch die Epidermis ein, ohne abgefangen zu werden. Ein vergleichbarer Mechanismus gilt für den Wasserhaushalt des Körpers. Die Haut spielt eine zentrale Rolle bei der transepidermalen Wasserabgabe, einem physiologischen Prozess, der darauf abzielt, den osmotischen Gradienten aufrechtzuerhalten und die Zellfunktionen zu regulieren. Ohne diese Regulation würden die Zellen ihre Elastizität verlieren, brüchig werden und strukturelle Schäden erleiden.
Eine Störung dieses Gleichgewichts, medizinisch als *Xerosis cutis* bezeichnet, betrifft schätzungsweise 39 % der Bevölkerung und manifestiert sich vor allem in besonders exponierten Bereichen: im Gesicht (durch ständige Einwirkung von UV-Strahlung, Wind oder klimatisierter Luft), in der Augenpartie (wo die Haut am dünnsten ist und über keine Talgdrüsen verfügt, was sie extrem anfällig macht) sowie an Händen und Füßen. An den Füßen äußert sich Xerosis häufig durch schmerzhafte Fersenrisse, die nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch das Risiko für sekundäre bakterielle oder mykotische Infektionen erhöhen.
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