Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die nicht vollständig geheilt werden kann. Die Anwendung einer adäquaten Pharmakotherapie in Verbindung mit Änderungen des Lebensstils ermöglicht jedoch die Kontrolle der Krankheit und verhindert deren weitere Ausbreitung. Oftmals liest man, dass Sport für Asthmatiker gefährlich ist. Stimmt es wirklich, dass körperliche Aktivität für Menschen mit Asthma nicht empfohlen wird?
Asthma - auslösende Faktoren
In den meisten Fällen wird Asthma durch allergische Reaktionen verursacht. Die Hauptauslöser sind Luftverschmutzungen wie Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen, Schimmelpilze und Pilzsporen. Einige Lebensmittel wie Milch, Eier, Sojabohnen, Nüsse, Schalentiere sowie Insektengifte und bestimmte Medikamente (z.B. Acetylsalicylsäure und Betablocker) können ebenfalls Asthma verursachen. Die allergische Reaktion beruht auf einer erhöhten Freisetzung von IgE-Antikörpern, die zu Entzündungen und Asthmaanfällen führen. Es gibt jedoch eine Reihe anderer Faktoren, die das Risiko für Asthmaerkrankungen erhöhen können, wie z.B. Tabakrauch, Luftverschmutzung, übermäßig trockene und kalte Luft sowie starke emotionale Belastungen wie hoher Stress oder Panik. Es ist auch erwähnenswert, dass Asthma in einigen Fällen genetisch bedingt sein kann und das Risiko einer Vererbung der Krankheit bei Kindern, deren Eltern Asthmatiker sind (insbesondere die Mutter), erhöht ist. Asthma kann auch das Ergebnis einer langfristigen Exposition gegenüber Tabakrauch und Luftverschmutzung, häufigen Infektionen der Atemwege, anderen allergischen Erkrankungen (z.B. allergischer Rhinitis, allergischer Konjunktivitis) und Adipositas sein.
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