Weihnachtsgerichte sind durch ihren Duft, ihren Geschmack und ihr Aussehen verlockend, und seit langem bekannt, dass man sich auch mit den Augen schmeckt. Darüber hinaus fördert das Zusammensein in angenehmer Gesellschaft den Verzehr größerer Mengen an Essen. Die polnische Küche gilt als schwer verdaulich, und das Weihnachtsessen kann eine große Portion Kalorien liefern. Daher kann das Abnehmen während der Feiertage für manche eine Herausforderung sein. Aber ist Weihnachten eine Zeit, in der Furcht und Gewissensbisse nach jedem Bissen der geliebten Weihnachtsspeisen auftreten sollten? Hier sind praktische Tipps für Weihnachten.
Praktische Anleitungen zur Zubereitung weihnachtlicher Gerichte in gesünderer, fettarmer Variante
Bei der Zusammenstellung des Weihnachtsmenüs lohnt es sich, auf weniger kalorienreiche Alternativen zurückzugreifen, die nicht nur den traditionellen Geschmack bewahren, sondern auch den Nährwert der Gerichte steigern. Beispielsweise kann im Gemüsesalat anstelle der klassischen Mayonnaise griechischer oder Naturjoghurt verwendet werden – diese Änderung verringert den Fettgehalt, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Fisch wie Hering, mit einer Joghurtsoße statt Sahnesoße serviert, wird leichter verdaulich. Statt den Karpfen in tiefem Fett zu braten, kann man ihn in Alufolie mit Zitrone und frischem Dill backen – diese Methode erhält die Saftigkeit des Fleisches und reduziert ungesunde Fette. Bei der Zubereitung von Pierogi sollte ein Teil des Weizenmehls durch Vollkornmehl ersetzt werden – zwar wird der Teig etwas dunkler, aber sein Nährwert steigt deutlich. Die traditionelle Butter-Zwiebel-Mischung für Pierogi ist eine unnötige Fettquelle und sollte besser weggelassen werden. Beim Backen von Kuchen kann Zucker durch Erythrit ersetzt werden, das keine Kalorien liefert, und Weizenmehl durch Vollkorn- oder Hafermehl, das aus gemahlenen Haferflocken gewonnen wird. Besonders empfehlenswert sind fettreiche Meeresfische wie Lachs oder Dorsch, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind und das Herz-Kreislauf-System sowie das Immunsystem stärken. Statt zu braten, sind Dämpfen oder Backen vorzuziehen – diese Techniken erhalten den Geschmack und reduzieren Fett. Mariniertes und anschließend gebackenes Fleisch (z. B. Hähnchen, Pute, Schweinefilet) mit Senf oder Meerrettich ist eine gesündere Alternative zu Wurstwaren. Wichtig ist auch die vernünftige Planung der Portionsgrößen – zu viel Essen führt zu Verschwendung oder Überessen, was ungesund ist. Einige Gerichte können eingefroren werden, aber idealerweise sollte nur so viel zubereitet werden, dass man die Feiertage in familiärer Runde genießen kann, ohne sich über Reste Gedanken machen zu müssen.
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