Der Begriff Lactoferrin stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Wörtern Lacto (Milch) und Ferrum (Eisen) zusammen, da es sich um ein Protein handelt, das in der Lage ist, dieses Element zu binden, und es wurde erstmals aus Milch extrahiert. Seine Funktionen beschränken sich jedoch nicht nur auf diesen einen Aspekt. Lohnt es sich also, mehr Details über Lactoferrin zu erfahren?
Lactoferrin: Definition, Eigenschaften und natürliche Vorkommen im menschlichen Organismus
Lactoferrin zählt zu den Glykoproteinen der Transferrin-Familie und ist in diversen Sekreten sowie Körperflüssigkeiten des Menschen nachweisbar. Die höchste Konzentration dieses Proteins findet sich in Kolostrum – der ersten, besonders nährstoffreichen Nahrung, die der mütterliche Organismus unmittelbar nach der Geburt produziert – sowie in reifer Muttermilch. Darüber hinaus lassen sich Spuren von Lactoferrin in physiologischen Flüssigkeiten wie Tränen, Speichel, Nasensekret und sogar in bestimmten Zellen des Immunsystems feststellen. Bemerkenswert ist, dass dieses Protein ebenfalls von Nutztieren, insbesondere von Milchkühen, synthetisiert wird, weshalb es auch in Kuhmilch und Milchprodukten in nachweisbaren Mengen vorkommt.
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