Laktoseintoleranz bezeichnet einen physiologischen Zustand, bei dem der Körper den Milchzucker Laktose – ein in Milchprodukten und deren Derivaten natürlich vorkommendes Disaccharid – nicht ausreichend abbauen kann. Typische klinische Symptome wie Darmkrämpfe, Blähungen, übermäßige Gasbildung oder wässrige Durchfälle treten in der Regel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden nach dem Verzehr laktosehaltiger Lebensmittel auf. Epidemiologische Studien zeigen, dass in Polen zwischen 20 und 37 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von dieser Störung betroffen sind, während die Prävalenz bei Säuglingen und Kleinkindern bei etwa 1,5 Prozent liegt. Dieser Beitrag präsentiert wissenschaftlich fundierte ernährungsphysiologische Empfehlungen, die dazu beitragen können, diese belastenden Beschwerden zu kontrollieren und zu lindern, um somit die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Lactose Inhalt in Lebensmitteln
Da in Milch Lactose vorkommt, werden in allen Erzeugnissen von Kuhmilch, Schafmilch und Ziegenmilch bestimmte Mengen vorhanden sein. Der Zuckergehalt in den einzelnen Milchprodukten ist jedoch nicht gleich.
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