Die COVID-19-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen. Die Schließungen und langfristigen Veränderungen im täglichen Leben beeinflussten auch die Gesundheitssituation der Gesellschaft. In der Zeitschrift "Nutrients" wurde eine Studie polnischer Wissenschaftler veröffentlicht, die die Veränderungen des Vitamin-D-Spiegels im Blut von Kindern in Warschau während der Pandemie aufzeigt.
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Vitamin-D-Spiegel bei Kindern in Polen: Vergleichende Analyse der Präpandemie- und Pandemiephase anhand von 1472 pädiatrischen Patientendaten
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. A. Rustecka vom Militärmedizinischen Institut in Warschau führte eine umfassende statistische Auswertung durch, um Unterschiede in den Serumspiegeln von 25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D] bei in Warschau lebenden Kindern zu ermitteln. Die Studie umfasste insgesamt 1.472 Teilnehmer im Alter von einem Monat bis zu 18 Jahren. Blutproben wurden systematisch über einen Zeitraum von 25 Monaten entnommen – von Januar 2019 bis Ende Februar 2021. Die Methodik sah eine Aufteilung der Stichprobe in zwei separate zeitliche Kohorten vor: die **präpandemische Kohorte** (Messung zwischen Januar 2019 und Februar 2020) und die **pandemische Kohorte** (Messung im Zeitraum März 2020 bis Februar 2021). Als Referenzwerte wurden klinisch empfohlene Vitamin-D-Normen herangezogen, wobei der optimale Bereich bei 30–50 ng/ml liegt, Werte zwischen 20–30 ng/ml als suboptimal eingestuft wurden und Konzentrationen unter 20 ng/ml als manifester Mangel diagnostiziert wurden.
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