Die Haut, als Schutzorgan, bietet dem menschlichen Körper Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie schützt vor bakteriellen und viralen Infektionen, Lichtstrahlung und mechanischen Faktoren. Immer häufiger werden jedoch Hautallergien diagnostiziert, die unerwünschte Reaktionen des Immunsystems auf einen bestimmten Reiz darstellen – Lebensmittel, Medikamente, Pollen. Haut- und Nahrungsmittelallergien können miteinander verbunden sein. Zu den am häufigsten diagnostizierten Hautallergien gehören Nesselsucht, atopische Dermatitis (AD) und kontaktallergische Dermatitis.
Was ist atopische Dermatitis?
Atopische Dermatitis gilt als Zivilisationskrankheit, die etwa 10-30 Prozent der Kinder und 1-3 Prozent der Erwachsenen betrifft, häufiger bei Frauen als bei Männern. Es handelt sich um eine chronische Hauterkrankung, die sich wiederholen kann und oft durch genetische, umweltbedingte und psychologische Faktoren verursacht wird. Die Neigung zu atopischer Dermatitis wird in der Regel innerhalb von Familien vererbt, was das Risiko einer Erkrankung um 30 bis 70 Prozent erhöht. Atopische Dermatitis wird auch oft mit Nahrungsmittelallergenen, Einatmungsallergenen, klimatischen Bedingungen und hormonellen Störungen in Verbindung gebracht. Trockene Haut ist das charakteristischste Merkmal der atopischen Dermatitis.
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